Seit 20 Jahren begleitet die Energieberatung Niederösterreich Menschen auf ihrem Weg zu mehr Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Was im Jahr 2005 mit einer klaren Vision begann – neutrale, unabhängige Beratung für alle Niederösterreicher:innen – hat sich zu einem der zentralen Bausteine der Energiewende im Land entwickelt.
Beratungen gibt es seit Beginn (Stand 30.06.2025)
Niederösterreich will beim Einsatz erneuerbarer Energien Vorzeigeregion in Europa werden.
Am Weg zur blau-gelben Energieunabhängigkeit
Niederösterreich macht sich weiter unabhängig von fossilen Energieimporten, stärkt die Versorgungssicherheit und trägt aktiv zum Klimaschutz bei. Denn die beste Zukunft beginnt mit einer nachhaltigen und krisenfesten Energieversorgung.
Wer ist die Energieberatung?
„Fossile Heizung raus, Erneuerbare rein!", klingt einfach, ist es aber nicht immer. Welche Alternativen habe ich in meinem konkreten Fall? Wie kann ich meine Heizkosten in einem erträglichen Rahmen halten? Welche Investitionskosten erwarten mich bei der Heizungsumstellung? Gibt es Förderungen der öffentlichen Hand, die mich unterstützen und wie komme ich zu diesen?
Die Energieberatung NÖ ist eine Initiative der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ. Die Expertinnen und Experten stehen den Niederösterreichern beratend zur Seite - in verschiedenen Formaten und über diverse Kanäle. Sie beraten firmenunabhängig und produktneutral zu den Themen Heizungstausch, Sanierung, Photovoltaik, Elektromobilität, Energie sparen und vielem mehr.
Was bisher geschah
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Niederösterreich ist die Ökostrom-Lokomotive Österreichs
Denn in keinem anderen Bundesland wird so viel erneuerbare Energie produziert wie in Niederösterreich (rund ein Viertel der österreichischen Erzeugung)
Unser Angebot
Die Energieberatung NÖ unterstützt Sie bei Ihrem Projekt, ob Heizungstausch, Sanierung, Neubau oder Fragen zu Energie und Energieeffizienz.
Windräder stehen in unserem Bundesland, das ist mehr als die Hälfte aller Windräder in Österreich
Photovoltaik
Schritt für Schritt zur eigenen Photovoltaikanlage
Strom ist die am vielseitigsten verwendbare Energieform in unseren Haushalten. Mit einer Photovoltaik-Anlage können Sie einen Teil des benötigten Stroms klimaschonend selbst erzeugen.
PV-Anlagen gibt es in NÖ
- produziert klimaneutral Strom - reduziert Ihre Stromkosten - macht Sie unabhängiger vom Energiemarkt - ist eine wirtschaftliche Investition
Die Größe der PV-Anlage richtet sich nach unterschiedlichen Faktoren. Bei der genauen Dimensionierung hilft der PV-Rechner der PV-Austria: https://www.pvaustria.at/pv-rechner/
Lassen Sie das Dach und die Situation vor Ort von einer Fachfirma prüfen und nehmen Sie die Beratung vom Profi in Anspruch. Faktoren wie Dachkonstruktion, Leitungslängen und Verschattungen müssen beachtet werden.
Tipp: Haben Sie mehrere Dachflächen zur Verfügung (z. B. Ost und West), teilen Sie Module auf verschiedene Flächen auf, so können Sie die Sonne im Tagesverlauf länger nutzen.
Das hängt von mehreren Faktoren wie z. B. dem Stromtarif oder dem Verbrauchsverhalten ab. Oft wird ein Speicher gar nicht aus wirtschaftlichen Gründen angeschafft, sondern um unabhängiger vom Strommarkt zu werden oder zur Notstromversorgung.
Fragen Sie Ihren Elektriker im Zweifelsfall nach einem „Hybriden Wechselrichter“, bei dem ein Speicher einfach nachgerüstet werden kann.
Landesförderung: Gefördert wird die Errichtung von PV-Anlagen im Rahmen der Wohnbauförderung für Sanierung und Neubau (siehe https://www.noe.gv.at/noe/Sanieren-Renovieren/WBF-Eigenheim_10-19.html ).
Ggf. Gemeindeförderung (Infos bei Ihrem Gemeindeamt)
Werden Sie Teil einer Energiegemeinschaft in Ihrer Nähe und beziehen Sie regionale und umweltfreundliche Energie. Investieren Sie über Bürgerbeteiligung in PV-Anlagen in Ihrer Region.
Mehr Infos unter: www.sonnenkraftwerk-gemeinde.at https://www.energie-noe.at/energiegemeinschaften
ℹ️
Produziert meine PV-Anlage auch Strom, wenn es bewölkt ist?
Ja. Es muss nicht unbedingt ungetrübter Sonnenschein herrschen, damit Strom produziert wird. Natürlich ist die Stromproduktion höher, wenn es tagsüber nicht bewölkt ist.
Energiegemeinschaften
Energiegemeinschaften sind ein wichtiger Baustein, um unser Energiesystem von fossilen Energieträgern auf die Nutzung von erneuerbaren Energiequellen umzustellen und die dezentrale Energieversorgung zu stärken. Hier finden Sie die wichtigsten Basis-Infos zu diesem noch jungen und selbstbestimmten Modell.
Energiegemeinschaften sind Zusammenschlüsse von mindestens zwei Teilnehmern – zum Beispiel Privatpersonen, Unternehmen oder Gemeinden –, die gemeinsam Strom erzeugen, speichern, nutzen und handeln können. Das geht nicht nur auf einem Grundstück, sondern auch über Grundstücks- und Ortsgrenzen hinweg.
Je nachdem, wer in der Gemeinschaft teilnehmen will und wie örtlich nah die Teilnehmer aneinander sind, entscheidet sich die Art der Gemeinschaft. Auch das Stromnetz, welches die Gemeinschaft nutzen will, spielt hier eine Rolle.
Bürgerenergiegemeinschaften können Gebiete über das ganze Bundesgebiet abdecken, währen lokale und regionale Erneuerbare-Energiegemeinschaften sich auf die Versorgungsgebiete von einzelnen Umspannwerken und Trafostationen beschränken.
Jede natürliche Person, Gemeinde, jeder Rechtsträger von Behörden in Bezug auf lokale Dienststellen und sonstige juristische Personen des öffentlichen Rechts als auch kleine und mittlere Unternehmen können an einer Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften (EEG) teilnehmen, damit ausgenommen sind große Unternehmen.
Egal ob eine Privatperson (natürlich Person) selbst ein Kraftwerk hat, zum Beispiel eine PV-Anlage am eigenen Dach oder ob sie „nur“ regionalen Strom konsumieren möchte, Sie darf an einer EEG teilnehmen, weil auch „Mehrfachteilnahmen“ möglich sind.
Auch Kleinst- und Kleinunternehmen sowie mittlere Unternehmen (juristische Personen) sowie Gemeinden (Gebietskörperschaft) können Mitglieder einer EEG werden. Als eigene Rechtspersönlichkeiten sind Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften zum Beispiel als Vereine oder Genossenschaften organisiert. Um die jeweilige Erzeugung bzw. den Verbrauch nahe Echtzeit erfassen zu können, bedarf es der Installation eines Smart Meters. Dieser wird vom Netzbetreiber, falls Sie noch keinen haben, spätestens nach der Anmeldung bei einer Energiegemeinschaften zur Verfügung gestellt.
Achten Sie darauf, dass Ihr Smart Meter kommunikativ und auf „opt in“ geschaltet ist. Den Zugang zu Ihrem Smart Meter müssen Sie über das Kundenportal Ihres Netzbetreiber (zum Beispiel Netz NÖ und Wiener Netze) anfordern.
Sie wollen selbst eine Energiegemeinschaft gründen? Hier finden Sie wichtige Informationen zur Gründung einer EEG oder BEG. https://www.energie-noe.at/energiegemeinschaften-gruenden
Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften sind räumlich beschränkt und über die Netzebenen definiert. Der Verteilnetzbetreiber ist verpflichtet innerhalb von 14 Tagen darüber Auskunft zu geben, an welchem Verteilnetzabschnitt Ihr Haushalt angeschlossen ist. Mit Hilfe dieser Auskunft wissen Sie, ob Sie einer lokalen (beteiligte Netzebenen 6,7) oder regionalen Energiegemeinschaft (beteiligte Netzebenen 4-7) in Ihrer Umgebung beitreten können.
Falls Sie einer Energiegemeinschaft beitreten, so ist es nicht notwendig, dass alle Teilnehmerinnen Strom beim gleichen Energielieferanten beziehen. Somit müssen Sie den bestehenden Stromvertrag nicht kündigen. Sollte in einer Energiegemeinschaft zu wenig Strom erzeugt werden, so erhalten Sie den Strom von Ihrem Energielieferanten.
Bei statischer Aufteilung wird jedem Mitglied jeweils ein vorab vereinbarter fixer Anteil an erzeugtem Gemeinschaftsstrom zugeordnet. Vorteil ist die einfache Verständlichkeit und Nachvollziehbarkeit für die einzelnen Mitglieder.
Die dynamische Aufteilung findet nach dem jeweiligen Verbrauchsverhalten der Mitglieder statt. Aufgrund der optimierten Aufteilung des erzeugten Stroms ist sie im Allgemeinen wirtschaftlicher.
Das Netznutzungsentgelt (Netznutzungs-Arbeitspreis) wird um einen bundesweit einheitlichen Abschlag reduziert, allerdings ist dies von der Art der EEG abhängig - je nach Art der EEG – Regional (28 %) oder Lokal (57 %).
Der Erneuerbaren-Förderbeitrag (bisher Ökostromförderbeitrag) und die Elektrizitätsabgabe entfallen für die Energie aus der Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft. Netznutzungsentgelt Leistung: Die aus dem öffentlichen Netz bezogene Leistung wird um den Leistungsbezug aus der Gemeinschaft reduziert (pro 1/4h).
Teilnehmer und mehr als 1.000 Energiegemeinschaften gibt es in NÖ
Ihr Weg zum sanierten Haus und Heizungstausch
Durch die Dämmung der obersten Geschoßdecke, der Kellerdecke oder der Fassade steigern Sie den Wert Ihrer Immobilie und sparen wertvolle Heizenergie. Ein Fenstertausch sorgt für mehr Behaglichkeit und hilft, den Energieverbrauch zu senken. Der Tausch auf ein klimafreundliches Heizsystem senkt langfristig Ihre Heizkosten und schont das Klima.
Machen Sie den nächsten Schritt zur klimafreundlichen Heizung – wir beraten Sie gerne!
Gefördert wird der Umstieg von fossilen Heizungen auf klimafreundliche Heizungssysteme – primär Nah-/Fernwärme. Ist kein Anschluss möglich, oder diese um mindestens 25 % teurer als alternative Lösungen, wird der Umstieg auf eine Biomasseheizung oder eine Wärmepumpe gefördert.
Einreichen können Eigentümerinnen und Eigentümer eines Ein-/Zweifamilienhauses oder eines Reihenhauses.
Anspruch besteht bei:
- Hauptwohnsitz vor dem 31.12.2023 - Einhaltung der Einkommensgrenzen (energie-noe.at/sauber-heizen-fuer-alle)
Folgende Pauschalen werden maximal vergeben:
1. Registrierung Registrieren Sie Ihr Vorhaben auf www.sauber-heizen.at.
2. Energieberatung Ihre Angaben werden geprüft. Die Energieberatung NÖ unterstützt Sie bei Planung und Angebotseinholung. Angebote zur Prüfung an sauberheizen@enu.at senden. Die kostenlose Vor-Ort-Beratung ist verpflichtend.
3. Antragstellung Nach Angebotsprüfung erhalten Sie per E-Mail eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Antrag. Der Heizungstausch muss innerhalb von 12 Monaten fertiggestellt sein.
4. Umsetzung Neue Heizungsanlage von einem befugten Unternehmen fachgerecht installieren lassen.
5. Endabrechnung & Auszahlung Nach Umsetzung ist die Endabrechnung bei der Förderstelle einzurechnen. Danach erfolgt die Auszahlung.
Holen Sie sich Unterstützung von den Expertinnen und Experten der Energieberatung NÖ. Sie zeigen Ihnen Alternativen auf und informieren über weitere Fördermöglichkeiten. Kontakt unter: energieberatung@enu.at
Die Auto-Zukunft ist elektrisch
Der Verkehr in Niederösterreich verursacht die höchsten Treibhausgasemissionen. Eine rasche Umstellung auf Elektromobilität mit erneuerbarem Strom ist zur Bewältigung der Klimakrise unausweichlich. E-Autos liegen bei Betrachtung des gesamten Lebenszyklus gegenüber Autos mit Verbrennungsmotor klar im Vorteil. Zudem sind aktuelle Elektroautos komfortabel, sicher und alltagstauglich.
E-Autos gibt es in Niederösterreich (Stand 06/2025)
Top 10 Strom- und Energiespartipps
Gut beraten in eine energieeffiziente Zukunft
Energieeffizienz ist längst mehr als ein Trend – sie ist ein entscheidender Faktor für Wohnkomfort, Klimaschutz und langfristige Kostenersparnis. Gerade in Zeiten steigender Energiepreise und wachsender Anforderungen an nachhaltiges Bauen und Sanieren lohnt sich ein genauer Blick auf den eigenen Energieverbrauch.
Egal, ob Sie gerade ein Haus bauen, Ihre Heizung modernisieren oder einfach Ihre laufenden Energiekosten senken möchten – eine fundierte Beratung ist der erste Schritt zu nachhaltigem Erfolg.
Unsere Expertinnen und Experten unterstützen Sie gerne bei Ihren Projekten und Anliegen – natürlich kostenlos und unabhängig.
Nutzen Sie unsere Online-Formulare und erhalten Sie eine auf Ihre individuelle Situation abgestimmte Empfehlung.
Bei Fragen sind wir auch gerne persönlich für Sie da: +43 2742 221 44 office@energieberatung-noe.at